«Die jüngeren Generationen wollen den Wohlstand nicht nur verwalten, sondern erhalten und die Schweiz aktiv mitgestalten. Deshalb mache ich Politik.»

David Plüss

Politik ist die spannendste Sache der Welt und ich begeistere mich seit meiner Kindheit dafür. Seit ich politisch aktiv bin, habe ich jedoch einen anderen Blickwinkel dafür bekommen. Politik darf nicht dafür da sein, die jeweiligen Interessengruppen – egal zu welchem Preis – zu bedienen. Wenn es dem Wohl der Allgemeinheit dient, können und müssen politische Prozesse und Entscheidungen auch manchmal schmerzhaft sein. Reine Klientelpolitik kann für die Zukunft unseres Landes gefährlich sein. Deshalb ist ein Umdenken und eine möglichst rasche Rückkehr zur bewährten schweizerischen Konsenspolitik dringend nötig. Ich würde mich in Bern für eine kompromissbereite, liberale Politik einsetzen, im Wissen, dass es das „Weggli“ und den „Batzen“ halt einfach nicht gibt, wie uns das einige Politikerinnen und Politiker weis machen wollen.

  • Seit 2017 Gemeinderat Olten (FDP)
  • 2018-2019 Präsident Geschäftsprüfungskommission der Stadt Olten
  • Vorstandsmitglied, HEV Region Olten
  • Vorstandsmitglied, FDP Olten
  • Hauseigentümer Verband Region Olten
  • Jardin Suisse

Schwerpunkte

Klimapolitik

Der Klimawandel existiert, ist zu einem grossen Teil von Menschen gemacht und muss mit allen Mitteln gestoppt werden. Die grosse Frage ist, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Obschon sich der Bundesrat mit seiner Parole «Netto null bis 2050» im Stil von «Wir schaffen das!» einiges vorgenommen hat, muss man sich die Frage stellen, wie und welchen Beitrag die Schweiz wirklich leisten kann und soll. Eine wilde, kleinliche Regulierungswut dürfte wohl kaum zielführend sein. Vor allem dann nicht, wenn die Klimapolitik missbraucht wird um gleichzeitig linke Anliegen umzusetzen. Der Klimawandel ist ein weltweites Problem und muss deshalb auch weltweit angegangen werden. Die Schweiz kann einen namhaften Beitrag leisten, indem sie Anreize für die technologische Entwicklung setzt, die Forschung an unseren exzellenten Universitäten und Fachhochschulen intensiviert und damit brauchbare Konzepte für die Lösung dieses gigantischen Problems entwickelt. Wie sagte schon Cicero: «Aller Eifer, etwas zu erreichen, nutzt freilich nichts, wenn du das Mittel nicht kennst, das dich zum erstrebten Ziel führt.»

Rentenreform

Was das Parlament in der zu Ende gehenden Legislatur in Sachen Rentenreform zustande gebracht hat, ist erbärmlich. Es ist keine einzige nachhaltige Massnahme, beschlossen worden. Sowohl die AHV wie auch die Pensionskassen befinden sich in gefährlicher Schieflage. Die Zeche der Verweigerungshaltung jener Generation, die heute politisch das Sagen hat, bezahlen voll und ganz die Jungen. Wer das nicht erkennt oder erkennen will, gehört nicht in ein politisches Amt; denn mit Null-Lösungen gefährden wir den sozialen Wohlstand und den Generationenvertrag in unserem Land. Wir müssen handeln, und zwar jetzt! Auch unbequeme Entscheidungen wie die Erhöhung des Rentenalters dürfen nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden, deshalb braucht es junge und mutige Politikerinnen und Politiker mit Augenmass in Bern.

smartspider
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Bervormundung der Bürgerinnen und Bürger

Für mich als liberaler, freisinniger Mensch ist Freiheit das höchste Gut. Noch nie hatten wir so viele Freiheiten wie heute. Und doch tun wir alles, um diesen mittels Vorschriften, Verordnungen und Verboten den Garaus zu machen. Allein der Bund, getrieben von Politikern, Verwaltung und internationalen Normen, fügt dem an sich schon stattlichen Regelwerk jedes Jahr mehr als 5000 Seiten an Gesetzen und Verordnungen hinzu. Freiheit, also die Möglichkeit, in freien Stücken über sich selbst zu verfügen oder wenigstens seine Abhängigkeiten selbst zu wählen, ist ein kleines Wort geworden in diesem Land, das so stolz auf seine scheinbare Unabhängigkeit ist. Wir scheinen die Freiheit nicht mehr auszuhalten. Jedem Problem, und sei es ein noch so kleines, soll mit einer Regel begegnet werden, am liebsten gleich mit einem Verbot. Bald wird uns die Krankenkassenprämie erhöht, wenn wir nicht genügend Sport treiben oder zu viel Rindfleisch essen. Ein Umdenken auf mehr Freiheit und weniger Staat ist dringend nötig.

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